Mobile Website, responsive Website, App – was braucht mein Unternehmen?

Möglichkeiten für einen mobil­optimierten Internetauftritt

Egal, ob Zuhause oder von unterwegs, Smartphones sind zu unserem täglichen Begleiter geworden. Eine mobiloptimierte Website gehört heute zu den Must-haves eines Unternehmens. In diesem Blogeintrag erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, Ihre Webpräsenz auch für mobile Endgeräte zu optimieren und was es dabei zu beachten gibt.

 

Mobiloptimierte Website: keine Kür, sondern Pflicht

Beginnen wir mit einer bedeutsamen Zahl: Im Jahr 2019 fanden bereits über die Hälfte aller Website-Zugriffe weltweit über mobile Endgeräte statt. Und die Tendenz? Weiter steigend. Dass man heutzutage neben einer funktionierenden Desktop-Version auch eine Mobile-Version benötigt, ist längst in den Köpfen der Website-Betreiber angekommen. Offen bleibt die Frage: Wie? Grundsätzlich unterscheidet man drei Varianten von mobiloptimierten Web-Präsenzen – mobile Website, responsive Website oder auch eine App. Welches die richtige Lösung für Sie ist und wo Vor- und Nachteile liegen erfahren Sie jetzt.

 

Ein wenig Licht ins Dunkel bringen: Was sind denn überhaupt die Unterschiede?

Mobile Website

Eine mobile Website ist eine eigene, separate Website, die als „Ergänzung“ zur originalen Desktop-Version dient. Sie ist speziell auf die Nutzung mit mobilen Endgeräten ausgerichtet und daher auch über einen „eigenen“ Link erreichbar. Meist wird die ursprüngliche URL hierfür minimal abgewandelt, indem zum Beispiel ein m. oder mobile. davor gesetzt wird. Die Desktop-Version ist dann über www.beispiel.de erreichbar, die Mobile-Version über mobile.beispiel.de. So funktioniert’s im täglichen Gebrauch: Bei Aufruf der Seite wird ermittelt, ob es sich um einen Desktop- oder Mobile-Nutzer handelt. Je nachdem wird der Nutzer dann auf die entsprechende Seite weitergeleitet.

Kurzzusammenfassung:
  • Mobile Websites sind eine mobiloptimierte Ergänzung zur Desktop-Version
  • Mobile Websites sind über eine eigene URL aufrufbar

Mobile Websites werden heute nur noch selten umgesetzt. Sehr viel verbreiteter ist die Umsetzung einer Website im responsive Design – und damit geht’s jetzt weiter.


Responsive Website

Bei einer Website, die im responsive Webdesign erstellt wurde, passen sich sämtliche Inhalte beim Ladeprozess automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße des Ausgabegeräts an. Eine eigene, separate Website zusätzlich zur Desktop-Version ist hier nicht notwendig. Durch sogenannte Media Queries wird die Breite des Browsers geprüft, um die Inhalte der jeweiligen Website (wie Bilder, Texte oder Videos) dementsprechend darzustellen.

Kurzzusammenfassung:
  • Inhalte einer responsive Website passen sich automatisch an die Breite des jeweiligen Endgeräts des Nutzers an

Responsive Websites sind flexibler als mobile Websites und haben einen geringeren Pflegeaufwand. Sie sind jedoch komplexer in der Programmierung und können ggf. längere Ladezeiten haben.

Schon gewusst?

Unsere FULLHAUS Lösung kombiniert die Vorteile einer responsive Website mit denen einer reinen mobilen Website. Dank unseres langjährigen und großen Know-Hows im Bereich Web-Programmierung bieten wir Ihnen performance-starke Websites in ausgezeichnetem, responsive Design.


Apps

Mit dem Vormarsch von Smartphones und Tablets haben auch Apps immer mehr an Bedeutung gewonnen. Aber App ist nicht gleich App. Mittlerweile gibt es auch hier mehrere Varianten der Umsetzung: Web-App, native App oder hybride App.

Web-App:

Eine Web-App wird direkt über den Browser aufgerufen und muss nicht auf dem mobilen Endgerät des Nutzers installiert werden. Sie unterscheidet sich im Wesentlichen nicht stark von einer mobile Website, weshalb wir im Folgenden die Web-App nicht weiter als eigenständige Option berücksichtigen.

Native App:

Eine native App ist das, was die meisten Nutzer wohl mit dem Begriff App in Verbindung bringen. Native Apps werden speziell für jedes Betriebssystem (iOS, Android etc.) programmiert und müssen aus den entsprechenden App Stores heruntergeladen werden.

Hybrid App:

Eine hybrid App ist mehr oder weniger eine Kombination aus Web-App und native App. Genauso wie eine native App muss sie heruntergeladen werden, allerdings ist die hybrid App eine Browser-Anwendung in nativer Hülle. Sie wird daher im Gegensatz zur native App nur einmal entwickelt und in einem nativen Container für das jeweilige Betriebssystem „exportiert“.
Einfacher Anwendungsfall: Eine bereits programmierte Website könnte via nativer Hülle über einen App Store zum Download angeboten werden.

Bei der Entscheidung, welche mobile Optimierung relevant ist, lassen sich die Varianten vor allem hinsichtlich der folgenden Aspekte voneinander abgrenzen:


Die entscheidende Frage: Was tun?

Die Antwort auf die Frage, welche der Optionen die optimale Lösung für die eigene Website darstellt, ist wie so häufig: Es kommt darauf an!

Letztendlich muss jeder Website-Betreiber für sich entscheiden, welche Funktionen der mobile Webauftritt beinhalten muss, was genau das Ziel ist und wie viel Aufwand und Kosten man investieren möchte. Gerade beim Kosten- und Pflegevergleich schneiden klassische native Apps deutlich schlechter ab als die anderen drei Varianten. Zudem werden Browser-Anwendungen tendenziell immer besser/ performance-stärker.

Wir haben in den letzten Jahren die verschiedensten Varianten für unsere Kunden umgesetzt. Egal ob App, Website mit Content Management System oder Unternehmensauftritt im Responsive Design – wir analysieren mit Ihnen gemeinsam, welche mobile Variante Ihren Webauftritt vervollständigt.

Interessiert?

Sie fragen sich, wie Ihr mobiler Webauftritt aussehen soll oder noch weiter optimiert werden kann?

Sprechen Sie uns an!

Florian Jena

Florian Jena

Teamleiter
UI-/UX-Designer
Mediengestalter Digital

Lockblog

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