„Plakatieren verboten“ – wie Digital Signage die Werbewelt revolutioniert

Digitalisierung von Plakaten und Anzeigentafeln

Digital Signage – also die „digitale Beschilderung“ – begegnet uns an immer mehr Stellen des täglichen Lebens: digitale Haltepläne im ÖPNV, Info-Terminals im Einzelhandel oder große Videowalls. Digitale Marketingflächen bieten Kunden ein neues, interaktives Kauferlebnis. In diesem Fachartikel erfahren Sie, was Digital Signage ist und wie Sie es gezielt einsetzen können.

Was ist Digital Signage – eine kurze Bestandsaufnahme

Kurz und knapp: Digital Signage ist jeder Inhalt, der zu einem bestimmten Zweck auf einem digitalen Bildschirm läuft.

Meist sind diese Zwecke Verkaufsförderung, Werbung oder Information. In der Regel werden Digital-Signage-Systeme fernverwaltet, die Ausspielung der Inhalte wird also über eine Cloud oder einen Server gesteuert.

 

Vorteile von Digital Signage

  • Flexible Aussteuerung von Inhalten
  • Höheres Markenerlebnis
  • Förderung von Interaktivität
  • Individuelleres, personalisiertes Marketing
  • Höhere Leadgenerierung
  • Schnellere Reaktion und Anpassung möglich
  • Vorausplanung möglich

Digital Signage ist nicht einfach nur Werbung oder „der Ersatz eines Stück Papiers durch einen Bildschirm“. Richtig angewendet kann digitale Beschilderung für Kunden und Mitarbeiter einen echten Mehrwert bieten.

Die drei größten Pluspunkte anhand der drei „A“s:

  • Aufmerksamkeitsstark: Digital Signage ist immer Eyecatcher und Aufmerksamkeitsgarant. (Werbe-)Botschaften erhalten einen zusätzlichen Push und werden stärker von Kunden wahrgenommen.
  • Aktuell: Änderungen sind unmittelbar sichtbar, was eine schnelle Reaktionszeit auf jede Situation ermöglicht.
    Beispiel: Kunden-/Mitarbeiterinformation beim Ausbruch einer Pandemie
  • Außergewöhnlich: Alltäglich – also alle Tage das gleiche? Nein, Kunden erwarten heute ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis. Die Zukunft ist digital. Mit Digital Signage bleibt das eigene Unternehmen am Puls der Zeit und hebt sich von Mitbewerbern ab.
    Beispiel: Interaktive Beratungs-Terminals im Einzelhandel

Einsatzmöglichkeiten von Digital Signage

Bewegtbild
Im Einzelhandel kann sich das ganze Potential der Technik entfalten und dem Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten: Ob auf dem Screen ein Imagefilm der neuen Trendmarke läuft oder ein Hinweis auf aktuelle Schnäppchen – bewegte Bilder schaffen Aufmerksamkeit und bilden damit oft den Einstieg in die Customer Journey.

Produktpräsentation
Durch die Anbindung verschiedener Systeme verringert sich der händische Pflegeaufwand und aktuelle Angebote können automatisch ausgespielt bzw. ausverkaufte Artikel herausgenommen werden.

Interaktive Elemente
Durch interaktive Elemente wie Tablets oder Touchscreens wird der Kunde nicht länger einfach nur „beschallt“, sondern dazu animiert, sich selbst zu informieren und dabei auch noch Spaß zu haben.

Infoscreens
Im Gastronomie- und Tourismusbereich und im ÖPNV ist Digital Signage auf dem Vormarsch. Digitalanzeigen, die über Ankunftszeiten informieren, digitale Anzeigetafeln im (Fast-Food-)Restaurant oder große Touchscreens am Point of Interest (POI) bieten innovative Wege der Information. Interaktive Karten zur Navigation weitläufiger Areale wie z. B. in Einkaufszentren oder Innenstädten helfen Kunden oder Touristen dabei, sich schnell zurechtzufinden.

Digitales, schwarzes Brett
Ein weiteres Anwendungsbeispiel für Digital Signage ist das gute alte „Schwarze Brett“ z. B. an Schulen und Universitäten. Durch die Möglichkeiten der Fernverwaltung können z. B. Stunden- und Vertretungspläne auf Displays schnell und unkompliziert aktualisiert werden. Aber auch Firmen profitieren von dieser modernen Kommunikationsform. Mitarbeiter können auf diese Weise auf dem gesamten Firmengelände schnell erreicht und informiert werden.

Und jetzt konkret: Digital Signage im Einsatz

Wir haben in den vergangenen Jahren viele Projekte im Bereich Digital Signage mit verschiedenen Kunden umgesetzt. Das gemeinsame Ziel: interaktive, außergewöhnliche Werbeerlebnisse zu schaffen. Ob interaktive Beratungssysteme, Infoterminals, Messeexponate oder Virtual Promoter – die Projekte waren so individuell wie unsere Kunden.

Digital Signage: Was braucht man dafür?

Um im Bereich Digital Signage durchzustarten, sind folgende Bestandteile nötig:

Editor-/Management-Software
zur Erstellung und Steuerung des Contents
Hostingmedium
z. B. Cloud, Server
 
Abspielmedium
z. B. Bildschirm, Videowall, Touchscreen, Beamer
Konnektivität
Internetverbindung
 

Interessiert?

Sie fragen sich, ob Digital Signage auch für Ihr Unternehmen in Betracht kommt oder sind auf der Suche nach geeigneten Einsatzmöglichkeiten?

Sprechen Sie uns an!

Patrick Raffin

Patrick Raffin

Teamleiter Point of Emotion
Medienfachwirt Print (IHK)

Oder: Besuchen Sie unseren Showroom!

Bei uns in Regensburg können Sie die gesamte Vielfalt des Kommunikationskanals entdecken. Besuchen Sie unseren Showroom und überzeugen Sie sich von den vielen Einsatzmöglichkeiten.

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